
Teil der katholischen Kirche
Eine weltweite Bewegung
Wir sind Teil der internationalen Schönstattbewegung, die am 18. Oktober 1914 von Pater Josef Kentenich (1885-1968) in Schönstatt, einem Ortsteil von Vallendar bei Koblenz in einer kleinen Kapelle (heute als „Urheiligtum“ bezeichnet) gegründet wurde.
Josef Kentenich, Priester, Lehrer und Spiritual an einem Gymnasium für Priesterkandidaten war geprägt von einer starken Liebe zur Gottesmutter Maria. Er bat diese, sich in dem kleinen Kapellchen nieder zu lassen, und von da aus zu wirken. Was an besagtem 18. Oktober 1914 ganz klein und unscheinbar begann, weitete sich sehr rasch aus. Heute ist Schönstatt ein großer Wallfahrtsort, und die Schönstattbewegung ist in über 80 Ländern der Welt vertreten.
Praktisch, modern, spirituell
Eine lebensfördernde Spiritualität
Gott ist für uns der Gott des Lebens – er spricht uns an durch Menschen, Ereignisse, Aufgaben. Wir sind Werkzeuge in seiner Hand – berufen, seine Liebe weiter zu geben.
Die Spiritualität und die Pädagogik Josef Kentenichs durchdringen bis heute die gesamte Schönstattbewegung. Sein Zielbild „neuer Mensch in neuer Gemeinschaft“ meint den Menschen, der sich als freie, starke Persönlichkeit sieht, und die Gemeinschaft, die dieses Menschsein fördert.
Der zentrale Teil der Spiritualität ist das Liebesbündnis mit Maria: Der eigene menschliche Beitrag ist gefragt – auch wenn er noch so klein ist – Maria schenkt viel mehr dazu. „Nichts ohne dich – nichts ohne uns“ ist unser Ausdruck dafür.

Meilensteine in Österreich
Unsere Geschichte
Aus kleinen Anfängen wurde eine lebensstarke Bewegung, die sich in Kirche und Welt einbringt und ihre Heimat, die Heilige Stadt, im Schönstattzentrum am Kahlenberg hat.

Einweihung des Heiligtums
Am 31. Oktober 1982 wird das Heiligtum am Kahlenberg eingeweiht. Das Haus wurde Ender der 1970er Jahre nach langem Suchen von der Caritas gekauft und es entwickelte sich von Beginn an ein reges Leben um das Heiligtum. Feste wurden dort gefeiert und die Mitbeteiligung aller Gliederungen und schon bestehenden Diözesen – finanziell und praktisch – wurde gefördert.

Rasantes Wachstum
Ab den 1990er Jahren wuchs die Familienbewegung rasant, vom Heiligtum ausgehend auch in den Diözesen St. Pölten, Graz-Seckau und Linz. Die Familienfeste zogen viele neue Familien an und die Schönstattbewegung wuchs rasant. Es entstanden wichtige Projekte wie die Zeitschrift „Familie als Berufung“, die „Schönstatt Ehevorbereitung traut-euch“ und die „Akademie für Familienpädagogik“, wodurch Schönstatt auch in der Kirche einen Namen bekam.

Unser Profil entsteht
Unser Profil der Heiligen Stadt entsteht. Als Bewegung erarbeiten wir unsere Grundwerte, nach denen wir uns als Bewegung ausrichten:
Die 7 Säulen

Das neue Schönstattzentrum
Nach langen Planungen und großem Einsatz konnte im Juni 2023 der Umbau des Schönstattzentrums abgeschlossen und mit einem großen Einweihungsfest gefeiert werden. Hier entstand ein moderner Seminarort vor den Toren Wiens und die Heimat für unsere Bewegung.
Unser neues Schönstattzentrum ist Geschenk und Auftrag. Wir möchten hier die Sendung Pater Kentenichs weiter verwirklichen, zeitgemäß lebendig machen und ausbauen. Wir erleben große Beziehungs- und Erziehungsnot – er hat darauf Antworten. Diese möchten wir in die Kirche einbringen und den Menschen zugänglich machen, die Sehnsucht danach haben.

